Typisch niederrheinische Weiden Die Lippe bei Wesel Die neue Weseler Rheinbrücke Der Willibrordi-Dom in Wesel Die neue Weseler Rheinbrücke Herbststimmung an der Xantener Nordsee Die Klosterkapelle auf dem Fürstenberg bei Xanten Herbststimmung an der Xantener Nordsee Nahaufnahme im Frühling Abendstimmung am Hafen Xanten Nahaufnahme im Frühling Spinnennetz im Morgentau Blick von der Sonsbecker Schweiz Richtung Sonsbeck

Die TelefonSeelsorge informiert

Ehrenamtliche Mitarbeit – Eine neue Ausbildungsgruppe beginnt im Herbst 2021 – Bewerben Sie sich jetzt!

Im Herbst 2021 beginnt wieder eine neue Ausbildungsgruppe zur ehrenamtlichen Mitarbeit bei der TelefonSeelsorge Niederrhein-Westmünsterland.

Sie können sich jetzt dafür bewerben. Bitte senden Sie uns bei Interesse den Bewerbungsbogen ausgefüllt zurück (per E-Mail oder Brief). Wir werden Sie dann zu einem persönlichen Gespräch einladen. Der Ausbildungsort ist in Wesel. Bei weiteren Fragen geben wir Ihnen gerne Auskunft.

Informationsmaterial kann unter der Telefonnummer 0281 - 156-141 (Bürozeit: Mo – Fr. 8:30 – 12:30) angefordert werden oder steht hier als PDF-Datei zur Verfügung.

Bewerbungsbogen

Information zur ehrenamtlichen Mitarbeit

Nähe erleben in sicherer Distanz

Die TelefonSeelsorge Online feiert ihr 25 jähriges Jubiläum

Die TelefonSeelsorge freut sich in diesem Jahr ihr 25-jähriges Online-Jubiläum zu feiern. Seit einem viertel Jahrhundert können die Menschen, die TelefonSeelsorge auch online, per chat und mail erreichen.

Jeder braucht mal Hilfe - Löwe

Das Internet ist ein wichtiges Medium in unserer Gesellschaft. Besonders in Zeiten des Coronavirus und damit einhergehenden sozialen Kontaktbeschränkungen, bekommen die Möglichkeiten der Onlinekommunikation eine wichtige Bedeutung. In Situationen wo analoge soziale Kontakte nicht möglich sind, können digitale Angebote, Möglichkeiten bieten weiterhin miteinander in Kontakt zu bleiben und damit Einsamkeit und Isolation entgegenwirken.

Im Jahr 2019 wurden von den Mail- und Chatseelsorgern*innen, 34.800 Mailkontakte und 19.500 Chatkontakte geführt. Für immer mehr Menschen, nehmen die Onlineangebote einen wichtigen Platz in ihrem Leben ein, die sie in ihrem oft belastenden Alltag begleiten und vor Einsamkeit und Isolation schützen.

Hier geht es zum kompletten Pressetext.

Suizid-Krisenkompass der TelefonSeelsorge freigeschaltet

Suizid App Screenshot

Die TelefonSeelsorge in Deutschland hat eine App entwickelt, die folgende Gruppen in einer suizidalen Krise erreichen soll.

  1. Menschen in einer suizidalen Krise
  2. Angehörige, Kolleg*innen und Freund*innen, die unterstützen möchten
  3. Angehörige, die eine Person durch Suizid verloren haben.

Auf den Seiten der Telefonseelsorge können Sie sich über die APP informieren und finden zudem die Links zum Download.

Und hier finden Sie einige Erklärvideos dazu im YouTube-Kanal der TelefonSeelsorge Deutschland.

Aktion: Woche für das Leben 2019

Am 6. Mai 2019 begann die „Woche für das Leben“ am Niederrhein mit der Auftaktveranstaltung im Xantener Dom. Den Gottesdienst gestaltete Weihbischof Rolf Lohmann. Da es um das Thema „Suizid“ geht, war die TelefonSeelsorge Niederrhein/Westmünsterland eingeladen, sich im Xantener Dom zu präsentieren und ihre Arbeit vorzustellen.

Das Themenheft
„Woche für das Leben“ 2019
und der
Pressetext vom Gottesdienst am 6.5.2019

Weihbischof Lohmann Pfarrer Meyer
Weihbischof Rolf Lohmann und Pfarrer Dirk Meyer (Leiter der Telefonseelsorge Niederrhein/Westmünsterland) machten am Stand der Telefonseelsorge im Xantener Dom Werbung für die ökumenische Initiative. Foto: Christian Schmithuysen

Fotoausstellung „Aus Worten können Wege werden“ vom 03. – 30. März 2017 im Kreishaus Borken

Am 03. März 2017 wurde die Fotoausstellung im Kreishaus Borken eröffnet. Die Kunstwerke gehen auf einen deutschlandweiten Fotowettbewerb der ökumenischen Telefonseelsorge, der Fachzeitschrift "Fotoforum" und des Zentralverbandes deutscher Berufsfotografen zurück. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Mail-Beratung hatte eine Jury aus 450 Einsendungen 40 Gewinner ausgewählt. In den vier Kategorien "Nachtlicht", "Freudensprünge", "Abgrundtief" und "Weit weg – ganz nah" geben die Arbeiten das Wirken der Telefonseelsorge fantasievoll und originell, schöpferisch und mutig, einfühlsam und nachdenklich wieder.

Die Wanderausstellung ist noch bis zum 30. März im Kreishaus Borken an der Burloer Straße zu sehen.

Pressestimmen hierzu:

Stadtanzeiger Borken
Evangelischer Kirchenkreis Steinfurt, Coesfeld, Borken

Aktionstag: Leitung an die Leitung am 2.11.2015 - Ein Erfolg der leisen Töne

Zum Auftakt ihres Jubiläums (2016 - 60 Jahre TelefonSeelsorge in Deutschland) hat die TelefonSeelsorge Deutschland am 02.11.2015 einen Aktionstag unter dem Motto „Leitung an die Leitung“ durchgeführt. Evangelische wie katholische Bischöfe waren ebenso wie Präsides und andere Kirchenleitungen eingeladen, eine der 105 TelefonSeelsorge-Stellen im Bundesgebiet zu besuchen, um sich von der Arbeit der beinahe 8.000 Ehrenamtlichen in Deutschland ein Bild zu machen.

In Wesel besuchte Weihbischof Wilfried Theising aus Xanten die TelefonSeelsorge Niederrhein-Westmünsterland.

v.l.n.r. Pfarrer Dirk Meyer (Leitung der TelefonSeelsorge Niederrhein-Westmünsterland), Dipl. Sozial-Pädagogin Karin Hante, Weihbischof Wilfried Theising aus Xanten (Bistum Münster)

Im Zentrum der Gespräche in den jeweiligen Stellen stand die ganz konkrete Alltagswirklichkeit der Gespräche am Telefon und der Praxis der Chat- und Mailberatung. Die hohe Frequentierung der Telefone war ebenso Thema, wie die große Bandbreite der Anliegen der Anrufenden bzw. der online Ratsuchenden. Themen wie tiefe Vereinsamung, Trauer um verloren gegangene Angehörige, aber auch Trauer, Ärger oder Wut über ein verpfuschtes Leben begegnen die Ehrenamtlichen nahezu in jeder Telefonschicht, die sie absolvieren.

Die kirchlichen Leitungskräfte waren also selbst als aufmerksame Gesprächspartner im Gespräch mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Stellen gefordert. Umso mehr, da auch die Schattenseiten dieses ehrenamtlichen Engagements nicht verschwiegen wurden, z.B. die Belastung durch missbräuchliche Anrufende.

Hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der fast durchweg ökumenisch verantworteten Stellen äußerten sich sehr erfreut über die Besuche, weil auf diese Weise der anstrengenden Arbeit eine hohe Wertschätzung entgegengebracht wurde. Die verantwortlichen Leitungskräfte kamen in Rahmen ihres Besuches sehr nah und unmittelbar mit den Alltagssorgen und Nöten der Anruferinnen in Kontakt.

Hintergrund

Am 02.November 1953 platzierte der anglikanische Pfarrer Chad Varah in London erstmals das telefonische Angebot: Before you commit suizide, ring me up! (Bevor Du beschließt. Dich umzubringen, ruf mich an) In der Folgezeit erhielt Varah eine Flut von Anrufen. Er setzte sein Angebot kontinuierlich fort, wurde in kurzer Zeit von vielen Freiwilligen unterstützt und gilt so als der Gründervater der TelefonSeelsorge. In Berlin wurde die Idee von dem Arzt und evangelischen Pfarrer Klaus Thomas aufgenommen. Dieser rief 1954 zu einer praktischen „Lebensmüdenbetreuung“ auf, versammelte Seelsorger und Psychiater um sich, um nach dem Londoner Modell einen telefonischen Suizidverhütungsdienst einzurichten. Im Oktober 1956 wurde eine private Telefonnummer für die „Ärztliche Lebensmüdenbetreuung“ in der Presse veröffentlicht. Dies ist die Geburtsstunde der TelefonSeelsorge in Deutschland.

2016 kann die TelefonSeelsorge in Deutschland mit jetzt 105 Stellen als bundesweites Netzwerk ihr 60-jähriges Jubiläum feiern. Bundesweit werden mittlerweile fast 2 Millionen Gespräche im Jahr geführt. Als Seelsorgeangebot der beiden Kirchen wird die Arbeit, maßgeblich durch das Engagement von rund 8.000 ehrenamtlichen Telefonseelsorger/innen verwirklicht.